
Am 29.Mai ist es endlich so weit. Eines der Highlights meiner jungen journalistischen Karriere.
Und das auch noch für das unglaublich tolle Studentenmagazin darmspiegel. Wow. Natürlich bin ich auch schon dabei, mich ordentlich darauf vorzubereiten. Macht euch auf was gefasst, ich nehme meine Aufgabe sehr ernst. Und wer noch nicht weiß worum es geht. Abwarten und Tee trinken.
April 8, 2008
keep it gangsta.
April 8, 2008
namenlos.
25 Kilometer zum Campus. 25 Kilometer alleine unterwegs. 25 Kilometer, während denen ich mich nicht unterhalten kann. Stille kann ich nicht leiden, von daher muss Musik her. Tragischerweise besitzt mein Auto keinen CD-Player, mit dem ich die neueste illegal aus dem Netz heruntergeladene Musik hören kann. Also Radio. 
Ist ja eigentlich auch ganz nett, wenn man überlegt, dass man später vielleicht selbst mal Radio machen möchte. Lustigerweise kann man bei meinem Auto nur drei Sender speichern.
Mag also gut überlegt sein, welche. Bis zur hessischen Grenze höre ich also Radio Galaxy. Ganz nett, bis ich die Namen der Moderatoren höre. Eva Lux und Chris Kaufrausch. Oder Isabella Benz und Andy Luft.
Klingt ja alles gut und schön, wenn sie denn alle wirklich so heißen. Einen kenn ich nämlich zufälllig. Max Vega. Wow, imposanter Name. Aber leider nicht echt. Jung und hip muss der Name klingen. Fresh und tight soll er sein. Na, herzlichen Dank. Muss ich mir denn nun auch schon Gedanken um einen neuen Namen machen, damit ich später mal in der großen Welt der Medien überleben kann?
Gibt natürlich auch die, die zu ihren Namen stehen.
An dieser Stelle liebe Grüße an Felix Möse, deine Johanna Bond.
April 8, 2008
feiern.
Im Rahmen meiner Recherche für den nächsten darmspiegel präsentiere ich mein Fundstück der Woche. Ein Artgenosse wurde doch tatsächlich zu Werbezwecken für das Sonar 2008 missbraucht.
April 8, 2008
alles Gute kommt von oben.
Die armen Rentner haben ja wirklich keinen Spaß mehr im Leben.
Keine Kohle, kranke Knochen und bald sollen ihnen auch noch die Führerscheine wegggenommen werden. Die Enkel besuchen sie nur, wenn man sie mal wieder Geld brauchen, die eigenen Kinder empfinden sie als lästig. Treppensteigen ist nicht mehr, ausser wenn man mal wieder zum Arzt muss, was meistens sowieso jeden zweiten Tag der Fall ist. Die besten Freunde sind nicht mehr die aus der Kindheit (alle schon verstorben), sondern der Hausarzt und die furchtbar nette Apothekerin unten an der Straße.
Da könnte man ja fast Mitleid bekommen, wenn da nicht ein winziges Detail wäre, das oftmals übersehen wird. Vor lauter Langweile suchen sich besagte Personen nämlich kleine Hobbys, die ihnen den tristen Alltag ein wenig versüßen. Böse Blicke und strafende Kommentare wie “die Jugend von heute” stehen da an der Tagesordnung. Und wenn es ihnen mal nicht schnell genug geht, dann kann man auch schon mal von einem schwächlichen Mittachtziger beiseite geschubst werden.
Rüpelhafte, rempelnde Rentner? Nein. Also meine Oma ist ganz lieb.Schwer zu glauben, bis man es am eigenen Leibe erfährt. Nichtsahnend laufe ich morgens zu meinem Auto. Nette kleine Straße, denke ich.
Mit schönen hohen Häusern. Oben am Fenster sitzt eine Oma und genießt den Ausblick.
Oder beobachtet ihre Nachbarn. Was auch immer.
Bin schon unterm Fenster durch, als ich ein komisches Geräusch höre. Wie ein leises Platschen. Nein. Hat sie nicht, denke ich. Drehe mich um und schaue auf den Boden. Ein kleiner nasser Fleck.
Hat sie doch! Ich schaue nach oben. Die Oma ist verschwunden.

April 7, 2008
der Vogel ist gelandet.
Und zwar bei WordPress.
Spät, aber besser spät als nie.
Sprichwörtlich heißt es ja, dass der frühe Vogel den Wurm fängt.
Aber so ist es auch ok.

Nicht Karasek oder Tennessee Williams waren die Inspiration für die Namensgebung meines Blogs, sondern ein Titel von Mia. aus dem Album “Stille Post”.
Süßer Vogel, Jugend
Komm wir tanzen
Komm wir wiegen uns im Takt der Nacht
Ich breche ein Tabu
Ich werde älter
Süßer Vogel, Jugend
Sieh mich wachsen und gedeihen
Sieh mir hinterher
Ich werde weiterziehen der Sonne entgegen
Spricht für sich, denke ich.
